Areopagos - Hill / Άρειος πάγος

Blick empor zu den monumentalen Säulenstrukturen der Akropolis-Vorhalle
Löwen

Was fällt einem sofort ein, wenn man über Athen spricht? RICHTIG: Die Akropolis / η Ακρόπολη της Αθήνας (Die Akropolis von Athen). Wir werden hier jetzt nicht auf die sehr umfangreiche Geschichte der Akropolis eingehen, es gibt sehr viele Seiten im www, die sich sehr ausführlich mit dem Thema befassen – u.a. Wikipedia.

Mehr „Touristenkram“ geht nicht. Ein Ort voller Geschichte, der seit 1986 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Wer sich öfter in Griechenland aufhält, wird schon häufiger über den Namen Akropolis „gestolpert“ sein, denn das ist eigentlich nur ein Oberbegriff, der so viel wie Burgberg bedeutet. Solche Anlagen wurden überall auf Hügeln oder Bergen errichtet; hier hatte man einfach den besten Überblick und konnte so angreifende Feinde frühzeitig erkennen. Heute genießen wir Touristen den Ausblick...

Weitwinkel-Panorama vom Areopagos-Felsen hinüber zur Festungsmauer der Akropolis
Blick auf die Akropolis vom Areopagos-Hill

Man kann die Akropolis von der Plaka oder von Monastiraki aus sehr gut zu Fuß erreichen, es fahren aber auch Taxen und Touristenbusse hoch. Die Akropolis ist die Attraktion, entsprechend voll war es auch im Oktober. Warteschlangen am Eingang muss man schon einkalkulieren. Aber der Reihe nach: Wir sind mit der Metro nach Monastiraki gefahren und dann zu Fuß durch die Plaka bis zum Akropolis-Hügel gelaufen (Hinweisschilder gibt es einige). Das Ganze ist locker in einer halben Stunde zu schaffen, allerdings gibt es auf dem Weg sehr viel zu sehen, deshalb hat es bei uns etwas länger gedauert.

Ein Tipp: Ziehen Sie unbedingt festes Schuhwerk an; die Gehwege sind teilweise aus glattem Marmor und die Treppen in und um die Akropolis sind nicht eben. Gerade wenn es etwas regnet, gleicht es einer Eisbahn.

Als Erstes kommt man zum Areopagos-Hill / Άρειος πάγος. Der Areopag ist der Akropolis vorgelagert, ein 115 Meter hoher Felsen mitten in Athen. In der Antike tagte hier der oberste Rat, der gleichfalls „Areopag“ genannt wurde. Der Hügel ist nur sehr karg bewachsen, was einem einen fantastischen Blick auf Athen und die Akropolis erlaubt. Hier kann man schon mal seine nächsten Ziele sehen und planen.

Passanten steigen über die in den nackten Fels gehauenen Stufen des Areopags
Areopagos-Hill
Blick hinab auf den modernen Glasbau des neuen Akropolismuseums
Akropolis-Museum
Ausblick hinüber zum markanten spitzen Gipfel des Lykavittos Berges
Lykavittos
Das historische Observatorium auf dem benachbarten Nymphenhügel
Observatorium
Blick zum Philopapposmonument auf dem bewaldeten Hügel gegenüber
Philopapposmonument
Der gut erhaltene Tempel des Hephaistos inmitten der grünen antiken Agora
Tempel des Hephaistos
Überreste der gewaltigen Säulen des Olympieion in der Ferne
Hadrianstor/Olympieion
Die Kuppel der Kirche Agia Marina neben dem Sternwarten-Gelände
St. Marina & Observatorium
Blick über das Häusermeer des angrenzenden Stadtviertels Psyri
Psyri
Die mächtigen Stützmauern der Akropolis-Festung im Profil
Akropolis
Blick über die schier endlose Häuserlandschaft der Metropole Athen
Blick auf die Stadt
Großes Weitwinkel-Panorama über die Stadt Athen vom felsigen Areopag aus
Der Ausblick auf Athen vom Areopagos-Hill

Vom Hügel aus sind es nur ein paar Meter zum Eingang der Akropolis. Am Eingang ist ein bisschen Geduld gefragt, denn die Menschenmassen wollen alle hinein. (Ich möchte mir nicht vorstellen, was hier in der Hochsaison los ist.) Aber irgendwann hat man es geschafft und man betritt heiligen Boden.

Aktualisiert am: