Santorini ist eine wunderschöne Insel und es gibt viel zu entdecken und zu besichtigen.
Wir sind einige Tage mit einem Mietroller um die Insel gefahren und sind willkürlich neben den bekannten Sehenswürdigkeiten, denen wir hier eigene Seiten gewidmet haben, auf tolle Orte gestoßen.
Es sind nur Beispiele und es gibt sicherlich noch mehr Orte, die sehenswert sind, aber man schafft halt nicht alle.
Agios Georgios / Άγιος Γεώργιος
Strand von Ag. Georgios
Agios Georgios grenzt unmittelbar an Perissa, sie gehen fast nahtlos ineinander über und liegt somit auch am schwarzen Lavastrand. Der Ort ist sehr touristisch und mehr auf junges Publikum ausgelegt.
Hier gibt es zahlreiche Tavernen und Bars mit lauter Musik und GoGo-Tänzerinnen; regelmäßige Aktionen wie z.B. Live-Musik, BBQ und „Miss Tourismus“-Wahlen locken zum Wochenende auch einheimische Jugendliche. Wer also Lust hat, mal so richtig abzufeiern, ist hier genau richtig. Genau wie in Perissa gibt es am Strand zahlreiche Sportangebote.
Emborio / Εμπορειό, nur rund 2 km von Perissa entfernt, wird in Reiseführern wegen den Windmühlen als sehenswert angepriesen. Tatsächlich sind die Windmühlen nur noch Ruinen und alles andere als sehenswert.
Aber hier befindet sich auch die Ruine von Goulas / Γουλάς Εμπορείου – eine ehemalige Festung gegen Piraten – und der Blick von hier auf den Ort ist sehr schön.
Entlang der Choris Onoma / Χορίς Όνομα – der östlichen Küstenstraße – findet man immer wieder Abzweigungen, die runter zum Meer führen. Zum Beispiel in Höhe Ag. Artemios / Αγ. Αρτέμιος. Hier entdeckt man immer wieder kleine Fischerhäfen und wilde Felslandschaften. Man genießt die Stille und Einsamkeit, hierhin verlieren sich nur sehr wenige Touristen.
Im weiteren Verlauf sieht man traditionell erbaute Häuser und natürlich die Windmühlen, welche zum Teil nur noch als "Zierde" dienen. Leider entdeckt man auch die eine oder andere Bausünde.
Eine kleine BuchtFelsenlandschaftDie WindmühlenHäuser im Hang
Imerovigli / Ημεροβίγλι grenzt nahtlos an Fira und es "verirren" sich nur wenige Touristen hierher. Der Ort ist eine schöne Zwischenstation für Wanderer auf dem Weg von Fira nach Ia, die aus 336 m Höhe einen tollen Ausblick auf die Caldera und die Steilküste von Ia genießen können.
Imerovigli:......traditionelle Bauweise......und AussichtspunktWanderweg nach IaWindmühle kurz vor Fira
Etwa 5 km von Red Beach entfernt kommt man über eine gut ausgebaute Straße zum Kap Akrotiri / Ακρωτήρι. Hier befindet sich der Leuchtturm "Faros Akrotiri / Φάρος Ακρωτήρι".
Über Trampelpfade kommt man bis an die steilen Klippen heran und man kann sehr schön erkennen, wie tief es hinabgeht. Es ist nicht ganz ungefährlich, weil die Pfade nicht befestigt oder sonst wie gesichert sind. Feste Schuhe sind von Vorteil.
Der Leuchtturm befindet sich an der Spitze der südwestlichen Küste Santorinis.
Das schlichte weiße Bauwerk mit Backsteineinfassung und grünem Dach steht auf einer Klippe fast 100 Meter über dem Meer. Markant ist der 10 Meter hohe viereckige Turm
Er wurde 1892 von einer französischen Firma erbaut und gilt heute als einer der ältesten Leuchttürme Griechenlands.
Bis 1983 wurde der Leuchtturm mit Öl betrieben und 1988 schließlich vollständig automatisiert. Heute strahlt er alle 20 Sekunden weißes Licht aus.
Er wird von der griechischen Marine betrieben und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Der Leuchtturm ist nicht mit dem ÖPNV zu erreichen, für Autos gibt es etwas unterhalb einen kleinen Parkplatz.