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Die Portara / Η Πορτάρα

Portara erkennt man schon von weitem
Anfahrt mit der Fähre

Wenn man mit der Fähre auf Naxos anreist, ist die Portara das erste, was einem ins Auge sticht. Spätestens jetzt weiß man, dass man auf Naxos zufährt.

Panoramaausblick vom Portara auf die Skyline Choras
Der Blick auf Naxos Stadt (Chora) von der Insel Palátia
Über den Damm nach Portara
Der Weg zu Portara
Naxos Damm zum Portara
Der Damm
Naxos Statue of Afrodite
Statue of Afrodite

Die Portara von Naxos / Η Πορτάρα της Νάξου oder auch Tempeltor von Naxos genannte Fragment des Apollon-Tempels befindet sich auf der Halbinsel Palátia / Παλάτια und ist das Wahrzeichen von Naxos.

Die Portara besteht aus Naxos Marmor und ist Teil eines im 6. Jahrhundert v. Chr. erbauten, etwa 57,5 × 26,5 m großen Tempels für Apollo, der allerdings nie fertiggestellt worden ist. Ursprünglich stand der Tempel auf einer Insel, diese wurde aber über einen Damm mit Naxos verbunden, wohl u.a. auch wegen der Erreichbarkeit des Tores.

Historisch bemerkenswert ist, dass das Tor exakt nach Delos ausgerichtet ist – dem mythologischen Geburtsort des Gottes Apollon.

Am Zugang zur Halbinsel befindet sich die sehenswerte, aus Marmor gefertigte Statue of Afrodite / Άγαλμα της Αφροδίτης, zusammen mit Portara ein schönes Fotomotiv.

Das Tor ist eine Touristenattraktion, die häufig gegen Abend besucht wird. Der Kontrast des weißen Marmors mit dem blau-türkisen Meer und dem Sonnenuntergang ist wunderschön, auch der Blick auf Naxos Stadt ist einmalig.

Basisdaten Portara

  • Höhe: 5,95 m
  • Breite: 3,65 m
  • Gewicht: ~65 t
Portara in seiner vollen Pracht:
Naxos Portara
Naxos Portara
Naxos Portara
Portara am Abend
Portara am Abend, wunderschön Illuminiert
Portara im Sonnenuntergang
Gold-Gelbes Farbenspiel
Portara - Romantik pur

Leider hat es in der Vergangenheit immer wieder unschöne Vorfälle rund um Portara gegeben. Immer wieder haben Urlauber die historische Stätte als Fotokulisse für Selfies missbraucht und versucht umliegende Marmorfragmente zu bewegen. Sehr zum Ärger der Einheimischen, die mit Recht einen respektvollen Umgang mit historisch bedeutsamen Stätten einfordern.

Um das historische Erbe zu schützen, haben das griechische Kulturministerium und das lokale Antikenamt provisorische Schutzzäune um das Denkmal errichtet, welche natürlich die Umgebung negativ beeinträchtigen – wer möchte schon Zäune fotografieren? Ist das der Preis, den wir alle bezahlen müssen, nur weil sich ein paar Trottel (ich hätte noch härtere Ausdrücke für dieses Klientel) nicht an Regeln halten und keinerlei Respekt haben? Ich hoffe nicht!

Sonnenuntergang - Standort "Grotta"
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