Naxos (auch Naxia) liegt im Ägäischen Meer und gehört zur Region Südliche Ägäis. Sie ist die größte Insel der Kykladen und von der Insel Paros nur durch eine schmale Meerenge getrennt.
Naxos hat im Osten steile Ufer, nach Westen hin ebeneres Land und wird von Norden nach Süden von einem im Berg Zas bis zu 1.000 m ansteigenden Granitgebirge durchzogen.
Die Insel ist bekannt für ihre traditionelle Landwirtschaft, den ausgezeichneten Käse (Arseniko), Olivenöl und Zitrusprodukte, sowie den Weltbekannten Naxos-Marmor.
Der Hauptort und -hafen heißt Naxos (Naxos - Stadt) und wird, wie die Hauptorte auf fast allen Inseln, Chora (griechisch Χώρα) genannt. Die Stadt ist zentraler Hafenort der Insel (für Fährdienste, Fischerei und Sportschifffahrt) und Sitz des griechisch-orthodoxen Bischofs des Bistums Naxos-Paros.
Die Insel ist in zwei Gemeinden Naxos und Drymalia mit insgesamt 22 Gemeindebezirken untergliedert.
Region: Südliche Ägäis
Inselgruppe: Kykladen
Fläche: ca. 389 km²
Einwohner: ca. 17.930
Hauptstadt: Naxos-Stadt (Chora)
Gemeinden: 2 (Naxos, Drymalia)
Highlights auf Naxos
Die Chora & Portara
Das antike Tempeltor Portara begrüßt die Fähren am Hafen. Dahinter erstreckt sich eine lebhafte, verwinkelte Altstadt.
Antike Heiligtümer
Der prachtvoll rekonstruierte Demetertempel bei Sangri und das mystische Heiligtum von Yria zählen zu den archäologischen Juwelen.
Marmor-Bergdörfer
In den Bergen verstecken sich traditionsreiche Perlen wie Apirathos, dessen Gassen und Häuser komplett aus edlem Marmor gefertigt wurden.
Orte, die wir Vorstellen möchten
Naxos Stadt (Chora)
Das pulsierende Herz der Insel mit langer Hafenpromenade, Kastro-Viertel und unzähligen Tavernen. Nahebei liegt der flache Familienstrand Agios Georgios. Details ➤
Heiligtum Yria
Inmitten einer fruchtbaren Ebene gelegene, bedeutende Ausgrabungsstätte einer antiken dionysischen Tempelanlage, freigelegt ab 1986. Details ➤
Demetertempel
Der landschaftlich grandios gelegene Tempel der Demeter nahe Sangri ist ein exzellent restauriertes Monument aus spätarchaischer Epoche. Details ➤
Agia Anna
Einer der bekanntesten und lebhaftesten Küstenstreifen der Insel, der in der sommerlichen Hochsaison entsprechend stark frequentiert wird. Details ➤
Manto
Ein weitläufiger Strandabschnitt und beliebtes Surfer-Paradies, angrenzend an eine weite Salzpfanne und ein schützendes Refugium für Wasservögel. Details ➤
Chalki
Wunderschönes, historisches Bergdorf in der Tragea-Ebene mit herrschaftlichen neoklassizistischen Villen, dem Barozzi-Turm und alten Kitron-Destillerien. Details ➤
Apirathos
Ein architektonisches Highlight inmitten von Weinbergen: Straßen, Torbögen und Fassaden sind hier vollständig aus lokalem Marmor erbaut. Details ➤
Apollonas
Ein beschauliches Fischerdorf im fernen Norden, ideal zum Entspannen und weltbekannt für den monumentalen, antiken „Kouros von Apollonas“. Details ➤
Insel-Rundfahrt
Tipps und Routenberichte für eine Tour mit dem Motorroller vorbei an venezianischen Wehrtürmen, weiten Dünen und dem Plaka-Strand. Details ➤
Reise-Infos & Infrastruktur
✈️ Flughafen: Der Inlandsflughafen Naxos (JNX) bietet tägliche Verbindungen nach Athen. Internationale Flüge erfolgen meist via Mykonos oder Santorini mit anschließender Fährüberfahrt.
🚢 Fährhafen: Das geschäftige Terminal in der Chora bindet Naxos perfekt an Piräus sowie an fast alle Nachbarinseln (Paros, Mykonos, Santorini, Ios, Kleine Kykladen) an.
🚗 Straßennetz: Gut ausgebautes, asphaltiertes Streckennetz. Die Bergstraßen ins Landesinnere und zu den hoch gelegenen Dörfern sind kurvenreich, aber gut gepflegt.
🚌 ÖPNV: Regionale KTEL-Busse verbinden die Chora verlässlich mit den Stränden der Westküste und den größeren Inlandssiedlungen; die Taktung variiert saisonal.
AnreiseHafen MykonosAuf der FähreSpeedboatHafen IosHafen Santorini
Erfahrungsbericht: Unsere An- und Abreise
Für unseren Urlaub 2016 hatten wir die gesamte Logistik über ein griechisches Fachreisebüro organisiert. Die An- und Abreise gestaltete sich als echtes „Insel-Hüpfen“. Unser Hinflug führte von Köln/Bonn zunächst auf die Nachbarinsel Mykonos. Von dort ging es nahtlos mit der Autofähre Ekaterini P direkt hinüber nach Naxos.
Die Rückreise ging per Speedboat: Mit dem Katamaran Champion Jet 1 fuhren wir im rasanten Tempo über Ios nach Santorini. Vom dortigen Flughafen startete schließlich unser Rückflug nach Düsseldorf.
Die Fährüberfahrten im Kykladen-Zentrum dauern in der Regel nur 1 bis 1,5 Stunden und verlaufen sehr angenehm. Wer bei der Flugauswahl flexibel plant, kann hervorragende Anschlüsse ohne erzwungene Zwischenübernachtungen ergattern. Die Pünktlichkeit der Schiffe war auf unserer Tour exzellent; dennoch empfiehlt es sich, stets rechtzeitig am Kai bereitzugstehen.