Filerimos ist ein 267 Meter hoher Hügel im Westen der Insel.
Der Gipfel ist gut mit dem Auto zu erreichen, Parkmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden. Es gibt einen Kiosk mit Sitzgelegenheiten.
Auf der Spitze des Hügels befinden sich das Kloster von Filerimos und die Ruinen des Tempels der Athena Polias, hier befand sich einmal die antike Stadt von Ialysos.
Auffallend sind die vielen freilaufenden Pfauen, die sich von den Touristen überhaupt nicht beeindrucken lassen.
Freilaufende......PfauenAusgrabungKloster FilerimosEins von 14 DenkmälernPanagia Filerimos
Gegenüber dem Kloster befindet sich eine Allee, die Straße zum Kalvarienberg (auch Weg nach Golgatha) oder Kreuzweg.
Auf der rechten Seite der Straße sind 14 Denkmäler, wo die Passion Christi abgebildet wird.
Am Ende des Weges steht das Kreuz Filerimos (Filerimos Cross) / Σταυρός της Φιλέρημος.
Ein 18 Meter hohes Kreuz aus Beton, welches begehbar ist. Leider war es bei unserem Besuch geschlossen.
Es wurde zwischen 1992 und 1996 errichtet und ist ein sehr beliebtes Fotomotiv für Hochzeiten.
Am Fuße des Kreuzes befindet sich die Panagia Filerimos.
Vom Kreuz hat man einen atemberaubenden Blick über die Ägäis.
Das monumentale Filerimos-Kreuz:
Aussicht von der Plattform am Filerimos CrossDie Höhlenkirche
Ein Mönch aus Jerusalem hat dem Hügel den Namen gegeben.
Der Mönch, der eine Ikone der Jungfrau Maria, angeblich vom Evangelisten Lukas gemalt, bei sich hatte und der sich hier als Einsiedler niederließ.
Altgriechisch: Filerimos = Freund der Einsamkeit ; filos / φίλος (Freund) und eremos / έρημος (einsam).
Er errichtete im 13. Jahrhundert eine Kapelle, die später zu einem Kloster ausgebaut wurde.
Im Kloster findet man noch Reste des Zeus-Tempels und die dorische Ordnung – eine der fünf klassischen Säulenordnungen.
In der Hierarchie der Ordnungen steht sie zwischen der toskanischen und der ionischen Ordnung.
Schön anzusehen ist die Klosterkirche, deren Fassade ein achtspitziges Kreuz des Johanniterordens ziert. Dieses Kreuz ist heute als Malteserkreuz bekannt.
Das Kloster Filerimos:
Hinter der Kirche führt eine Pinienallee zu einer alten byzantinischen Festung.
Von hier hat man einen schönen Blick auf den nördlichen Teil von Rhodos.
Der Weg neben den Ruinen des antiken Tempels führt an der Kirche von Agios Georgios, einer Höhlenkirche aus dem 5. bis 6. Jahrhundert, vorbei.
Insgesamt lohnt sich der Eintritt, das Kloster und die Anlage sind sehenswert.
Anders als in den meisten Klöstern in Griechenland scheint es hier keine „Kleiderordnung“ zu geben. Die Damen müssen also nicht ihre Beine bedecken.