Alexandroupoli ist eine Stadt am Thrakischen Meer und hat rund 73000 Einwohner.
Sie liegt 14,5 km westlich der Mündung des Mariza/Evros/Meric-Flussdeltas und 40 km von der türkischen Grenze entfernt.
Das Rathaus
Ein Bummel durch die Straßen, vorbei an zahlreichen Lokalen und Geschäften machen Spaß. Es gibt kaum Tourismus, man kann also ins pure griechische Leben abtauchen.
Einfach mal eine Rast in einem der Straßencafés machen und bei einem Kaffee dem Treiben zusehen.
Shoppingmeile
Die Stadt hat keine Antiken Sehenswürdigkeiten, aber das ändert nichts an der guten Aufenthaltsqualität und hübsche alte Bausubstanz und schöne Kirchen findet man hier auch.
Die Parkplatzsituation in der Stadt ist eine Katastrophe, ein Vorankommen ist sehr schwer. Zweite- und Dritte-Reihe-Parker blockieren die Straßen; griechischer Straßenverkehr halt.
Die schlimmste Ampel der Stadt haben wir auch gefunden 😣. Hier steht man satte 67 Sekunden bei Rotlicht.
Kleiner ParkAlte BausubstanzMuseen und Kirchen67 Sek. ROT !Der Bahnhof
Alexandroupoli hat einen Hafen und einen Bahnhof, die Gegend drum herum ist nicht sonderlich attraktiv, aber welches Gewerbegebiet ist schon schön anzusehen? Interessant ist es allemal.
Vom Hafen bestehen Schiffsverbindungen zu den Inseln Samothraki, Limnos und Rhodos.
Faros - Leuchtturm
Der Hafen ist inzwischen zu einem Umschlagplatz für Waffenlieferungen an die NATO-Mitgliedsstaaten Griechenland, Bulgarien und Rumänien geworden. Aufgrund der jüngsten Ereignisse hat seine Bedeutung noch zugenommen.
Das Wahrzeichen der Stadt ist der Leuchtturm Faros / Φάρος. Es befindet sich im Zentrum, direkt am Hafen.
Rund um den Turm befinden sich einige Denkmäler und Statuen, im Sommer ist dieser Platz wohl stark frequentiert. Zahlreiche Cafés lassen darauf schließen.
Mit Blick auf das Meer und dem Hafen ist das mit Sicherheit der schönste Platz der Stadt.
Faros - Bau & Geschichte
Der Leuchtturm wurde 1850 von der französischen Gesellschaft für osmanische Leuchttürme erbaut Elxis und im Jahre 1880 von der Administration Générale des Phares de l´ Empire Ottoman in Betrieb genommen.
Sein Bau hängt direkt mit der Geschichte der Stadt zusammen, da der gestiegene Schiffsverkehr durch den Bau der Eisenbahn im Jahr 1870 seine Errichtung notwendig machte.
Architektur
Der Leuchtturm ist 18 Meter hoch - damit höher als viele andere Leuchttürme auf den griechischen Inseln - und man muss 98 Stufen überwinden, um ihn zu besteigen.
Er besteht aus einem zylindrischen Turm mit einer breiten Basis aus gesammeltem Stein, an dessen Spitze das Leuchtfeuer angebracht ist.
Reichweite & Funktion
Sein helles Licht reicht bis zu 37 Kilometer auf das Meer hinaus, weshalb er bis heute eine wichtige Orientierung für Seefahrer bietet.
Alexandroupoli ist wahrscheinlich nicht die erste Wahl auf einem Ausflugsplan, alleine schon wegen der weiten Anfahrt.
Schließlich liegt die Stadt ganz im Nordosten Griechenlands, aber wenn man sich in der Region aufhält, sollte man sich diese Stadt anschauen.
Wir hatten das Pech, dass es stark geregnet hat und deshalb ein Spaziergang nicht möglich war, ohne bis auf die Knochen nass zu werden.
Im Sommer macht es bestimmt mehr Spaß hier zu sein.